LASEK PRK

Die Laseralternative für Patienten mit dünner Hornhaut

Titelbild LASEK PRK

Die bewährte Laserbehandlung ohne “Flap”

Die Behandlungsmethoden PRK (PRK: Photorefraktive Keratektomie) und LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) gehören zu den Oberflächenbehandlungen in der refraktiven Chirurgie. Sie eignen sich insbesondere bei Patienten mit dünner Hornhaut.

Die oberste Hornhautschicht, das Epithel, wird nach einer örtlichen Betäubung durch Augentropfen zunächst vorsichtig entfernt. Im Gegensatz zur LASIK wird kein Hornhautscheibchen (Flap) geschnitten.

Anschließend erfolgt die Sehkorrektur mit dem Excimer-Laser. Wir benutzen den „WaveLight Allegretto 400 Hz“. Er führt innerhalb von wenigen Sekunden pro Dioptrie die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit durch, indem Hornhautgewebe abgetragen wird, ohne dass man dies spürt.

Während der Heilungszeit ist das Sehen noch verschwommen und die Augenoberfläche empfindlich. Zum Schutz wird deshalb für einige Tage eine spezielle Kontaktlinse aufgesetzt, die nachts nicht entfernt werden muss und später vom Augenarzt entfernt wird.

Sie können jedoch in den ersten Tagen nach der Operation etwas schmerzhaft sein. Der Heilungsprozess und die Regeneration der Sehleistung dauern bei diesem Verfahren länger an.

Diese Augenlaserbehandlung ist gewebeschonender als eine Femto-LASIK. Sie geht jedoch mit einem unangenehmen, mehrtägigen Fremdkörpergefühl einher.

Eine PRK/LASEK wird empfohlen bei:

  • Kurzsichtigkeit bis -6 dpt (Grenzbereich bis -8 dpt)
  • Hornhautverkrümmung bis 5 dpt (Grenzbereich bis 6 dpt)
  • Weitsichtigkeit bei speziellen Indikationen (Grenzbereich bis +3 dpt)

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