Operation des Grauen Stars

Die Lösung bei Grauem Star: Intraokularlinsen.

Leider gibt es bisher keine nachgewiesene Möglichkeit, getrübte Linsen wieder aufzuklaren. Möglicherweise verzögert die regelmäßige Einnahme von Vitamin C die Entstehung eines Grauen Star, Rauchen und Erkrankungen wie Diabetes beschleunigen sie.

Stört die Trübung, kann die Linse operativ entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt werden. Da nahezu jeder Mensch im Laufe seines Lebens diese Operation benötigt, ist es der weltweit am häufigsten durchgeführte Eingriff. 

Die Operation des Grauen Star: Eine Routine-Behandlung mit modernster Technik

Bisher wurde bei der Behandlung des Grauen Star die getrübte Linse mit einer Ultraschallsonde zertrümmert und dann durch eine neue Kunstlinse (= Intraokularlinse) ersetzt – bis heute ist das die Standardtechnik. In den letzten Jahren wurde es möglich, zusätzlich einen sogenannten Femto-Laser einzusetzen: Er zerteilt die Linse im Auge in kleinere Stücke, bevor sie mit der Ultraschallsonde abgesaugt wird. Durch den Femto-Laser wird die notwendige Ultraschallenergie deutlich reduziert und das Risiko von Schädigungen der umgebenden Augengewebe minimiert.

Die neuste Technologie ist die Entfernung der natürlichen Linse mit einem Nano-Laser. Dabei wird die Linse nicht zertrümmert, sondern durch sanfte Energieabgabe verflüssigt.

Die Hülle der eigenen Linse bleibt bei allen Methoden erhalten – in diese wird dann eine Kunstlinse eingesetzt, deren Eigenschaften vorher für jeden Menschen individuell berechnet werden. Patienten können so meist schon am Tag nach der Operation eine gute Sehschärfe erreichen.

So funktioniert die Behandlung des Grauen Star mit dem Nano-Laser

In einer feinen Röhre wird ein extrem kurzer Laserimpuls auf eine Titanplatte abgegeben. An der Spitze der Röhre entsteht eine kleine Energiefreisetzung, ohne dass der Laserstrahl selbst die Röhre verlässt. Diese Energiemenge wird in das Linsengewebe geleitet und das dadurch verflüssigte Material abgesaugt. Diese schonende Nano-Laser-Technik hat kaum eine Auswirkung auf die übrigen, zu schützenden Augeninnenstrukturen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese Methode – im Gegensatz zur Femto-Laser-Behandlung – vollständig mit Einmal-Material durchgeführt werden kann, was die Infektionsgefahr minimiert.

Im Normalfall wird Grauer Star an zwei aufeinanderfolgenden Tagen behandelt – also ein Auge pro Tag. Viele Patienten sind nach der Operation des ersten Auges überrascht, wie klar der neue Seheindruck mit der Kunstlinse ist – und wie „schlecht“ das Sehen mit dem noch nicht operierten Auge.

Die Kunstlinsen sind wartungsfrei, bleiben klar, müssen nicht ausgetauscht werden und verbleiben das gesamte Leben im Auge. 

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